Schlagwort-Archiv: CO2-Preis

Wie wir das Klima schützen können — wie nicht

Die Schweizer Klimastreikbewegung fordert die Kandidatinnen und Kandidaten vor den nationalen Wahlen auf, ihre Haltung zu den Forderungen der Bewegung zu deklarieren. Sie können Vorschläge zur Erfüllung der Forderungen der Bewegung machen. Die Stellungnahmen der Kandidat*innen sind ernüchternd.

In einer Serie von Beiträgen gibt es eigene Vorschläge, die, wenn umgesetzt, die Forderungen der Klimastreikbewegung erfüllen würden. Im Hauptteil dieses Beitrags werden Lösungsansätze diskutiert. Wie wir das Klima schützen können — wie nicht weiterlesen

Was ‹Klimanotstand› bedeuten sollte

Die Klimastreikbewegung fordert die Wahrnehmung oder Behandlung der Klimakrise als Notstandssituation. Die Lösung der Klimakrise ist noch möglich, sogar erstaunlich einfach möglich, aber nicht mit nur wohlgefälligen Ansätzen. In diesem Beitrag sind wichtige Punkte erörtert, auch solche, die gerne verdrängt werden. Was ‹Klimanotstand› bedeuten sollte weiterlesen

Der Ausweg aus der Klimafalle

«Klimagerechtigkeit» heisst die dritte Forderung der Schweizer Klimastreiker*innen. Die grösste Klima-Ungerechtigkeit wird geschaffen, wenn das CO2-Problem zu lange ungelöst bleibt. In diesem Beitrag wird beschrieben, wie es trotz aller Herausforderung noch gelöst werden könnte und wie sogar das Ziel von netto null Treibhausgasemissionen in der Schweiz in kurzer Zeit erreicht werden könnte. Der Ausweg aus der Klimafalle weiterlesen

Welches System wie zu wandeln wäre

Die Forderungen der Schweizer Klimastreiker*innen werden unerfüllt bleiben, soviel ist schon jetzt klar. Für diesen Fall verlangt die Bewegung einen Systemwandel. Auch diese Forderung wird nicht erfüllt werden. Jedenfalls wird es nicht den Systemwandel geben, den sich manche Anhänger*innen einer Systemveränderung wünschen. Was an Wandel sollte gefordert werden? Welches System wie zu wandeln wäre weiterlesen

CO2-Emissionen müssen schneller sinken als IPCC und UNO kolportieren

Gemäss UNO und IPCC kann die Menschheit bis etwa Mitte dieses Jahrhunderts noch grosse Mengen CO2 ausstossen. Danach sollen die heute jungen Menschen und zukünftige Generationen fast kein CO2 mehr in die Atmosphäre entlassen, sondern die von uns bis dahin produzierte Menge netto wieder aus der Luft entfernen. Ohne Spekulation auf diese netto CO2-Entfernung müssen Länder wie die Schweiz netto null CO2-Emissionen schon etwa im Jahr 2030 erreichen, eher als zum Beispiel im Jahr 2050. Die Schweiz könnte netto null CO2-Emissionen viel schneller erreichen, als normalerweise erklärt wird, wenn sie dank hohen CO2-Abgaben das Treibhausgas ohne Verzug aus der Luft entfernt, um Restemissionen zeitnah auszugleichen. Die Entfernung von CO2 aus der Luft ist möglich und bereits erstaunlich kostengünstig.  CO2-Emissionen müssen schneller sinken als IPCC und UNO kolportieren weiterlesen

Keine Spekulation auf netto negative Emissionen, sondern CO2-Entfernung jetzt!

Die Entfernung von CO2 aus der Luft macht die Lösung des CO2-Problems greifbar. CO2-Entfernung muss für jetzt verlangt werden, solange die Verursacher zur Übernahme der Kosten verpflichtet werden können. Denn später, wenn mehr CO2 entfernt werden müsste, als noch ausgestossen wird, kann diese netto CO2-Entfernung kaum finanziert werden. Paradoxerweise steht die Phantasie von netto CO2-Entfernung in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts hoch im Kurs, während die Notwendigkeit der zeitnahen CO2-Entfernung verkannt und die Möglichkeit sogar meist geleugnet wird. Sowohl diese weitverbreitete Leugnung als auch die Spekulation auf netto negative Emissionen schaden den Anstrengungen zur Begrenzung der globalen Temperaturerhöhung. Keine Spekulation auf netto negative Emissionen, sondern CO2-Entfernung jetzt! weiterlesen

Die CO2-Entfernung aus der Luft ist notwendig und da

Die Entfernung von CO2 aus der Luft mit rein technischen Methoden ist bereits möglich und sogar auch schon bezahlbar. Die Technologie wird dringend benötigt. Es wäre aber eine Illusion zu glauben, in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts würde für die Netto-Entfernung von Hunderten von Gigatonnen CO2 bezahlt werden. Die CO2-Entfernung aus der Luft ist notwendig und da weiterlesen

Einbildung und Leugnung: Schweizer Ergebnisse des European Social Survey 2016 zu Klimawandel

Die Bevölkerung Europas, einschliesslich der Schweiz, wurde zum Thema Klima und Energie befragt. Die Ergebnisse sind aus psychologischer Sicht interessant und legen offen, wie sehr die Kommunikation zum Thema Klimawandel bisher gescheitert ist. Die Schweizerinnen und Schweizer leugnen den Klimawandel, sorgen sich aber deswegen, fühlen sich verantwortlich und glauben, persönlich korrekt zu handeln. Dass ihr Handeln nutzbringend ist, glauben sie sehr viel weniger. Die interessantesten Resultate sind graphisch dargestellt. Einbildung und Leugnung: Schweizer Ergebnisse des European Social Survey 2016 zu Klimawandel weiterlesen

Klima-Lenkungsabgabe in die Verfassung!

Der Bundesrat schlägt ein Klima- und Energielenkungssystem vor und will es in der Verfassung verankern. Die Frist zur Einreichung von Antworten auf die entsprechende Vernehmlassung ist der 12. Juni 2015. Da der Vorstoss vom Bundesrat ausgeht, ist die Chance auf Umsetzung intakt. Dieser Beitrag beurteilt das politische Umfeld und stellt eine konkrete Antwort auf die Vernehmlassung vor. Klima-Lenkungsabgabe in die Verfassung! weiterlesen

Kommentar über «knappe Ressourcen»

Immer mehr setzt sich die bezüglich Klimaschutz vielleicht wichtigste Erkenntnis durch: Es gibt sehr viel mehr Kohle, Gas und Erdöl, als das Klima verkraftet. Diese Erkenntnis ist die Grundlage der Carbon Bubble Hypothese und damit der Ausgangspunkt der Divestment-Kampagne, die primär den grössten Firmen des fossilen Energiesektors Finanzen entziehen will. Trotz sinkender Preise für Kohle, Öl und Gas ist der Peak-Hype, die Behauptung, die fossilen Energieträger seien knapp, noch nicht vorbei.
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